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Case Study: Wie B2B Interactive von einer Eigenentwicklung zu MOCO gewechselt ist.
Für einen international tätigen Kampagnendienstleister mit komplexen Abrechnungsmodellen war eine Standardsoftware lange keine Option – bis MOCO das Gegenteil bewies. B2B Interactive suchte ein Tool, das ihre speziellen Prozesse abbilden kann, ohne Workarounds oder Kompromisse beim Überblick.
Das Unternehmen
Das Team von B2B Interactive ist spezialisiert auf die operative Umsetzung von B2B-Kampagnen – mit Schwerpunkt auf Programmatic Advertising, Social Ads, MarTech-gestützter Kampagnensteuerung und Leadgenerierung.
Die Kunden sind primär PR-, Media- und Full-Service-Agenturen, die Umsetzungskapazitäten oder Skalierungssupport benötigen – B2B Interactive agiert hier meist im Hintergrund als Whitelabel-Partner.
Die Kunden sind primär PR-, Media- und Full-Service-Agenturen, die Umsetzungskapazitäten oder Skalierungssupport benötigen – B2B Interactive agiert hier meist im Hintergrund als Whitelabel-Partner.
Markus Dalke, COO bei B2B Interactive, berichtet, wieso das Unternehmen von einer Eigenentwicklung zu MOCO gewechselt ist.
Die Eigenentwicklung ist an ihre Grenzen gestossen
Vor MOCO arbeitete B2B Interactive mit einer selbst entwickelten Softwarelösung. Die zentrale Frage bei der Evaluation war dabei keine klassische: nicht welches Tool besser aussieht oder mehr Features hat – sondern ob eine Standardsoftware überhaupt in der Lage ist, die sehr spezifischen Geschäftsprozesse eines Kampagnendienstleisters abzubilden.
Denn bei B2B Interactive läuft Abrechnung kaum stundenbasiert. Stattdessen arbeitet das Unternehmen auf Basis von Leistungs-IOs (Insertion Orders) nach festen Metriken wie CPM, CPC oder CPL. Das ist ein Modell, das viele Agentursoftwarelösungen schlicht nicht kennen.
„Unsere Abrechnung basiert nicht auf Stunden, sondern auf klar definierten Leistungsmetriken wie CPM, CPC oder CPL – das bildet kaum ein klassisches Agenturtool sauber ab“, erklärt Markus Dalke.
Deshalb wurde bei der Suche nicht nur Agentursoftware unter die Lupe genommen, sondern auch Lösungen betrachtet, die ursprünglich für Verlage entwickelt wurden.
Warum MOCO
Trotz der eher ungewöhnlichen Anforderungen hat MOCO überzeugt – und zwar durch das Gesamtpaket. Die Kombination aus Akquise, Angebot, Abrechnung und Projektmanagement in einem einzigen Tool deckt die Anforderungen als Kampagnendienstleister sehr gut ab.
„Am Ende hat uns überzeugt, dass wir Akquise, Angebote, Projekte und Abrechnung in einem System sauber zusammenbringen – ohne Workarounds“, so Dalke.
Entscheidend war neben dem funktionalen Umfang auch die intuitive Bedienung: Ein Tool, das im Arbeitsalltag ohne lange Einführung funktioniert, ist für ein Team, das sich auf Kampagnenumsetzung konzentriert, kein Nice-to-have, sondern ein echtes Kriterium.
Wo MOCO von Haus aus an seine Grenzen stösst, wurde pragmatisch nachgebessert: Über die MOCO-API wurde ein eigenes Sales-Dashboard aufgebaut, das die spezifischen Reportingbedürfnisse abdeckt.
MOCO im Alltag
B2B Interactive nutzt heute nahezu den gesamten Funktionsumfang – mit einer bewussten Ausnahme: Die projektbezogene Zeiterfassung wird nicht eingesetzt, weil sie für das leistungsbasierte Abrechnungsmodell keinen Mehrwert hat. Alle anderen Bereiche sind fest in die Abläufe integriert.
Was sich durch MOCO konkret verändert hat:
- Wirtschaftliche Transparenz über alle laufenden Kampagnen in Echtzeit
- Strukturierte Urlaubs- und Abwesenheitsplanung für das gesamte Team
- Reduzierter Abstimmungsaufwand im operativen Alltag
Wenn es kompliziert wird: MOCO hält den Überblick
Wie hilfreich eine zentrale, strukturierte Plattform wirklich ist, zeigt sich am besten dann, wenn externe Faktoren für Chaos sorgen. Ein konkretes Beispiel aus dem Alltag: Eine Awareness- und Lead-Kampagne für die Contact-Center-Softwarelösung eines internationalen Konzerns wurde zunächst global beauftragt und nach dem Start auf fünf einzelne Konzerneinheiten aufgeteilt. Aufgrund fehlender interner Abstimmung auf Kundenseite kam es in der Folge zu mehrfach korrigierten und stornierten Rechnungen sowie Neuaufsetzungen der Abrechnungen – ein organisatorisches Hin und Her, das auf dem Rücken von B2B Interactive ausgetragen wurde.
Dank MOCO konnte B2B Interactive jederzeit den Überblick über Budgets, Leistungsstände und Abrechnungsstatus behalten und die Kampagne sauber umsetzen und abrechnen – trotz der externen Turbulenzen.
„Gerade in solchen Situationen zeigt sich der Wert: Wir behalten jederzeit den Überblick, auch wenn es auf Kundenseite chaotisch wird“, sagt Dalke.
Der Wechsel und die Akzeptanz im Team
Die Umstellung verlief reibungslos. MOCO ist nach Einschätzung von B2B Interactive nahezu selbsterklärend – das Team hat den Wechsel sehr gut aufgenommen, ohne nennenswerten Schulungsaufwand. Seit gut fünf Jahren arbeitet das Unternehmen damit – und das sehr zufrieden.
Fazit
Der grösste Mehrwert von MOCO ist für B2B Interactive die Zentralisierung: eine Plattform, die Kampagnen, Ressourcen und Prozesse zusammenführt und es ermöglicht, für Agenturen zuverlässig und skalierbar zu liefern. Klar aufgebaut, ohne unnötigen Aufwand, und funktioniert im Alltag ohne lange Einarbeitung.
„Für uns ist MOCO die zentrale Plattform, um operative Komplexität in den Griff zu bekommen und gleichzeitig skalierbar zu bleiben“, fasst Dalke zusammen.
Für Dienstleister, die operative Komplexität strukturiert im Griff behalten wollen, ist MOCO eine klare Empfehlung.
— Markus Dalke, COO bei B2B Interactive








